Gottes Hilfe erfahren!

Doch keine Märchenfigur

Ich hatte eine glückliche Kindheit und eine positiv turbulente Jugend. Mir hat es an nichts gemangelt. Nicht an Liebe, nicht an Freundschaften. Party ohne Ende. Leben und lieben - mit allem drum und dran und wie es sich halt gehört!

Doch man wird älter. Ich fragte mich dann mal langsam nach dem Sinn des Lebens. Ist Feiern ohne Ende der Sinn des Ganzen? Wochenenden durchmachen DIE Erfüllung?

Auf einmal wurden mir andere Dinge wichtig: Sicherheit, Treue und tiefe Liebe ... also Beziehungen.
Doch nach sehr vielen unterschiedlichen Beziehungen stellte ich bald fest, dass diese zwar schön und gut waren, aber die tiefe Sehnsucht, die in mir geschlummert hat, nicht wirklich erfüllt wurde.

Jetzt kommts!
In einer sonnigen Mittagspause sah ich meine liebe Kollegin auf einer Bank sitzen und im Buch lesen. Also bin ich zu ihr und war etwas schockiert, dass sie ihre Nase in die Bibel steckte. Die Bibel war für mich ein Märchenbuch und Jesus eine Erfindung.

Gott allerdings war für mich schon immer real gewesen. Ich sah ihn als einen alten Mann mit einem langen Bart, der meine guten und schlechten Taten in einer Waage wiegt. Ich war mir meines Platzes im Himmel total sicher. Bis diese besagte Kollegin zu mir sagte, dass Jesus der einzige Weg in den Himmel ist. Ich war so empört, da ich ja nicht einmal an seine Existenz glaubte. Warum sollte irgendeine Märchenfigur der einzige Weg in den Himmel sein? Aber gerade diese Frage war mir wichtig, da ich ja mittlerweile gemerkt habe, dass das Leben relativ sinnlos ist, wenn es mit dem Tod zu Ende ist. Also beschäftigte ich mich mit diesem Jesus. Ich besuchte auf eine Einladung hin den Alpha-Kurs (ein Glaubensgrundkurs in der Christengemeinde Freiburg), wo ich wichtige Dinge über Jesus, die Bibel und den Glauben erfuhr.

Eines Tages sagte ich zu diesem unsichtbaren Wesen: „Jesus, wenn es dich wirklich gibt, dann offenbare dich mir!“ Und er tat es. Nicht in Form einer leuchtenden Vision, sondern mit einem unbegreiflichen und unbeschreiblichen Frieden, der mich durchflutete und diese tiefe Sehnsucht in mir völlig ausfüllte. Den Tag, an dem ich mein Leben Jesus gab, werde ich nie vergessen. Tief in mir wusste ich auf einmal, ich bin angekommen und angenommen. Ich muss mir den Platz im Himmel nicht durch gute Taten verdienen. Außerdem fiel von mir eine Last ab, die mir vorher nicht einmal bewusst gewesen war - hatte ich doch in meiner Jugendzeit einige Schuld auf mich geladen. Ich fühlte mich leicht wie eine Feder und ein Regenbogen durchzog den Himmel. Für mich ein absolutes himmlisches Zeichen.

Auf einmal tat sich mir eine neue Welt auf - mit Gebetserhörungen, Heilungen, Wundern, all den guten Büchern und christlicher moderner Musik. Das war so spannend und mein Glaube wuchs. Gebet wurde zum Reden mit Gott. Bibellesen war Eintauchen in Gottes lebendiges Wort. Und die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten aus der Gemeinde, in die ich von da an regelmäßig ging, wurde unentbehrlich.

Ich war in meinem Leben bis dahin durchaus zufrieden gewesen. Trotzdem kann ich mir jetzt mein Leben OHNE den Glauben an den lebendigen Gott und seinen Sohn Jesus Christus nicht mehr vorstellen. Er ist doch der Empfänger für meinen Dank und mein Lob. Er ist doch der Tröster in Zeiten, wo ich Trost brauche. Er ist der beste Ratgeber in all den Entscheidungen, die ich täglich treffen muss.

Ich möchte keinen Tag missen! Und eins weiß ich, dass das Beste noch vor mir liegt.

Katharina Heinke


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