Frieden gefunden

Mit Jesus in meinem Leben änderte sich alles

Mein Name ist Renate W. Ich bin 58 Jahre, habe 4 erwachsene Kinder und 5 Enkelkinder.

Ich wuchs in einem Elternhaus auf in dem der Glaube keine große Rolle spielte, obwohl ich als Baby katholisch getauft wurde, alle anderen Sakramente empfing und erlebte und dass man an Weihnachten, Ostern und ab und zu sonntags in die Kirche geht.

Meinen Kindern lebte ich ein ähnliches Bild vor. Aber ich meldete mich auch als Kommunion- und Firmbegleiterin, um selber mehr darüber zu erfahren. Dann schloss ich mich einer Frauengruppe an, die ein bis zwei Mal jährlich in ein Schweigekloster ging und sich zu Hause einmal pro Woche traf. Sonntags besuchte ich jetzt öfters den Gottesdienst, doch wirklich erfüllt haben mich diese nicht. Zu Hause ging es zunehmend unchristlicher zu, mein ehemaliger Mann und ich begannen immer öfters miteinander zu streiten und wir entwickelten uns auseinander. Da wir aber nicht voneinander loslassen konnten, begann ein Kämpfen und Ziehen zwischen uns, das mich innerlich zermürbte und auslaugte.

Doch dann geschah etwas, das mich und meine ganze Familie völlig aus der Bahn warf. Unser Sohn hatte einen schweren Verkehrsunfall und lag im Koma. In dieser Zeit erlebte ich, wie sich unsere Familie ganz neu miteinander verbunden hat. Wir waren wieder eine Einheit die ein gemeinsames Ziel hatte, nämlich das Beste für unseren Sohn, den Bruder, den Freund zu erlangen.

Wir hatten Zeit füreinander, lebten Gemeinsamkeit, beteten sogar miteinander, teilten unsere Ängste, Sorgen und Nöten miteinander und verbrachten fast den ganzen Tag miteinander im Krankenhaus. Ich bemerkte, dass wir genau das lebten, wonach sich mein Herz schon immer gesehnt hat, und ich wollte das nicht mehr hergeben. Doch meine Familie entschied sich, als es unserem Sohn besser ging, wieder ins alte Leben zurück zu kehren. Das war ein schwerer Schlag für mich, denn ich wusste, dass ich nicht mehr zurück konnte. So musste ich schweren Herzens meinen Weg alleine weiter gehen. In meiner Verzweiflung schrie ich zu Gott: „Wenn es dich wirklich gibt, dann zeig mir einen Weg, wie wir in unserer Familie diese wundervollen Qualitäten auch in guten Zeiten leben können - nicht nur wenn so etwas Schlimmes passiert.“ Das war vor 11 Jahren und ich weiß heute, dass Gott mich damals gehört hat, auch wenn eine lange Zeit des Leidens und Alleinseins für mich begann. Von nun an musste ich meinen Weg ohne meine Familie gehen, und das obwohl meine Familie mein größter Schatz auf dieser Erde ist.

Ständig war ich auf der Suche nach etwas, wusste aber nicht wonach. Und immer wenn ich glaubte es gefunden zu haben mußte ich erkennen, dass es das auch nicht war.

Doch zu Beginn des Jahres 2016 wurde ich von einer Stimme, die ich glaubte Gottes Stimme zu sein, aufgefordert meine Wohnung zu kündigen und keine neue zu suchen. Trotz vieler Ängste gehorchte ich der Stimme, aber als ich dann Ende August allein inmitten meiner Umzugskartons saß und niemand diese unterstellen wollte zweifelte ich ob die Stimme wirklich von Gott kam. In diesem Moment war ich sehr wütend auf Gott und trotzdem flehte ich ihn an, mir zu helfen.

Noch am selben Abend stand plötzlich Markus Greiner vor mir um etwas bei mir abzuholen. In meiner Not fragte ich ihn um Hilfe und er sagte mir zu meine Sachen unterzustellen. Schon zwei Tage später stand er mit zwei weiteren Männer vor meiner Tür und sie luden alles was ich noch hatte in ihren mitgebrachten Transporter. Als sie weggefahren sind dachte ich plötzlich: „Wenn das jetzt Gauner waren?“ Ich hatte tatsächlich fremden Menschen alles, was ich noch hatte, mitgegeben ohne selbst mitzufahren.

Das war schon etwas abgefahren. So viel Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft waren mir fremd. Ich konnte kaum glauben, was mir da gerade widerfährt. Doch alles hatte seine Richtigkeit und Markus wollte nicht einmal Geld für die ganze Aktion. Als ich Markus fragte, weshalb er das für mich getan hat, war seine Antwort schlicht und einfach „Jesus“. Sprachlos dachte ich: War die ganze Sache doch von Gott geplant? Von diesem Tag an nannte ich Markus nur noch „einen Engel in Menschengestalt“.

Und ich wusste, dass ich mehr erfahren wollte von Jesus und den Menschen, die so ganz anders leben als ich es kannte.

Am 24.10.2016 übergab ich Jesus mein Leben und seither hat sich mein ganzes Leben auf den Kopf gestellt.

Über 50 Jahre meines Lebens glaubte ich nicht richtig zu sein, unerwünscht zu sein, nicht glücklich sein zu dürfen und ich gab mir an allem die Schuld was in meiner Familie passierte.

Mit Jesus in meinem Leben änderte sich das alles und ich weiß heute, dass Gott mich liebt so wie ich bin und dass er will, dass ich glücklich bin und ein wundervolles Leben führe.

Das größte Wunder seit meiner Wiedergeburt ist, dass ich Frieden mit meiner Scheidung gefunden habe. Ich wusste, tief im Innern, dass Scheidung eine Sünde ist und ich hatte keine Ahnung wie ich mit der damit verbundenen Angst und Schuld umgehen konnte. Jahrelang quälte ich mich, meinen ehemaligen Mann und unsere Kinder damit, dass etwas schief läuft in unserer Familie und es einen Richtungswechsel braucht. Ich glaubte meine Familie kann mir die Erlösung aus meinem Schmerz geben. Doch dann schenkte Jesus mir Vergebung für meine Sünden und hilft mir nun ein Leben aufzubauen, wie Gott es für mich geplant hat.

Danke Jesus, dass du für mich am Kreuz gestorben bist.

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