Gott erlebt

Jesus ist der Sinn meines Lebens.

Ich bin in einem Missionarselternhaus unter Indianern, Schlangen, Skorpionen, ohne fließend Wasser und Elektrizität auf Lehmfußböden bei 45° C. im Schatten im Gran Chaco/Paraguay geboren. Ich sah, wie meine Eltern und andere Menschen nach den Regeln der Bibel lebten und wollte dasselbe auch bei mir. Aber es klappte nicht, dauernd Versagen, dauernd Defizite.

Schließlich fühlte ich mich minderwertig. Ich suchte innerlich nach Geborgenheit trotz Minderwertigkeit und nach Vergebung meiner Sünden zur Beruhigung meines überaus sensiblen Gewissens.

Schließlich, ca. mit 10 Jahren hielt ich die Spannung in mir nicht mehr aus zwischen meinem Verhalten und meinen Bemühungen und bat Vater oder Mutter mit mir zu beten, wobei ich das Gebet nachsprach, Ich erkannte in Jesus den Sohn Gottes und bat ihn um Vergebung meiner Sünden durch sein Blut, dass er am Kreuz für mich vergoss, als er für mich starb. Ich hatte danach nicht gleich Frieden im Herzen, weil mein Gewissen wohl etwas übersensibel ist, aber allmählich kehrten Frieden und Gewissheit ein, ich merkte, dass er mich liebt.

Ich musste mich nicht mehr verkrampft darum bemühen, ohne Sünde zu leben, sondern durfte die Kraft Gottes in Anspruch nehmen und auch um Vergebung der Sünden beten. Ich musste keine Angst vor dem Tod mehr haben. Gott schenkte mir viel Erfolg im Leben und ich konnte Gott dafür danken, musste mir nichts darauf einbilden. In 20 Jahren Chefarzttätigkeit (Krebs und Rheuma) prägte er meinen Führungsstil bei 90 Mitarbeitern und 160 Patienten, so dass in den 20 Jahren ca. 60 000 Patienten nicht immer geheilt, aber zufrieden, ermutigt und dankbar die Klinik verließen. Mit einigen Pat. konnte ich für die Gesundung beten. Bei anderen konnte ich im Sterben noch das Vater unser in’s Ohr flüstern und ihre Hand halten.

Gott bewahrte mich in den ca. 35 Jahren als Arzt davor, einen Kunstfehler zu machen. Das ist selten und gelang durch mein Vertrauen auf Gott. Mir wurde die Kraft und Weisheit gegeben, bei den 3 Leitungsarten nicht diktatorisch durch Druck und nicht durch Fachkompetenz zu führen, sondern durch Überzeugung der anderen (Vorbild und Aussprache). So hat mir Gott geschenkt, Teamarbeit in verschiedensten Fachgruppen (Qualitätszirkel, Abteilungsleiter-und Projektgruppen usw.) aufzubauen und zu leiten, wobei mein Hauptanliegen darin bestand, dass die Mitarbeiter und Pat. sich im Haus wohlfühlten.

Ich konnte viel vertrauensvoll delegieren und war bemüht, wo immer es möglich war Anerkennung und Lob auszusprechen – so, wie Gott mich auch behandelte. Zur Ehre Gottes wurde die Arbeit in der Klinik so attraktiv, dass kaum Personalfluktuation da war, d.h. es gingen kaum Leute weg, aber immer mehr wollten auch unter dieses Dach. So erlebte ich viele handgreifliche Wunder, für die ich dankbar bin. Ich sage dies zur Ehre Gottes – alles war und ist nicht mein Verdienst. Jesus ist mir so wichtig, dass ich versuche, vielen Patienten von seiner Liebe zu erzählen und ihnen Zeugnis zu geben von meinem Erleben mit Jesus. Jesus ist der Sinn meines Lebens. Mit ihm möchte ich die Ewigkeit verbringen.

Ein Leben mit Jesus lohnt sich, Gott will uns nicht in unseren Begabungen beschneiden und etwa klein machen, sondern sie zu Seiner Ehre fördern. Möchtest Du es nicht auch einmal mit Ihm versuchen und Ihn in Dein Leben kommen lassen? Du wirst eine große Bereicherung erfahren, verbunden mit Vergebung der Sünden und ewigem Leben sowie viel echte Liebe, die es auf dieser Welt so nicht gibt, das ist doch ein tolles Angebot.

Friedbert Legiehn






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