Heilung erlebt!

Meine Frau nimmt seit fast zwei Jahren keine Medikamente mehr

Meine Frau nimmt nun seit fast zwei Jahren keine Medikamente mehr.

Meine Frau und ich haben im Oktober 2011 standesamtlich und im November darauf kirchlich geheiratet, allerdings haben wir nur aus Traditionsgründen kirchlich geheiratet und waren beide nicht im Glauben.

Meine Frau bekam dann eine Woche nach der kirchlichen Trauung eine Diagnose vonihrem Hausarzt - sie habe systemische Sklerodermie, eine Autoimmunkrankheit, die den eigenen Körper als Fremdkörper ansieht und ihn angreift.

Dies war ein Schock für uns und wir machten viele Arztbesuche von einem Spezialisten zum nächsten, alle aber immer mit derselben Diagnose: die Krankheit ist nicht heilbar und führt zum Tod, man kann die Symptome lindern und mit Therapien die Lebenserwartung verlängern. Also machte meine Frau eine Therapie nach der anderen.

Im Jahr 2013 kam meine Frau dann zum Glauben, sie ging immer noch zu Therapien, es gab aber keine Anzeichen dafür, dass sie auf die Krankheit ansprangen. Während ihr Vertrauen in die Ärzte immer weiter verloren ging, stieg ihr Vertrauen auf Jesus Christus. Sie ging regelmäßig in die Gemeinde und ließ sich im Dezember taufen.

Je mehr sie sich mit Jesus beschäftigte, desto mehr wurden die Symptome besser. Dies war für mich als Nicht-Gläubigen unverständlich, da ich stets auf die Ärzte hoffte, dass diese einen Durchbruch schaffen und meine Frau heilen könnten.

Im Jahr 2014 sagten die Ärzte, die letzte Möglichkeit, die meine Frau noch habe, sei eine Stammzellentransplantation. Meine Frau sagte auch immer wieder, es gibt auch eine andere Lösung - dass Jesus sie von der Krankheit erlösen wird und sie komplett wiederherstellt. Ich hatte Angst, dass sie aufgrund ihres Glaubens die Stammzellentransplantation nicht machen würde. Sie sagte mir immer, sie habe keine Lust, sechs Wochen in die Klinik zu gehen und eine Chemotherapie zu machen. Alsobetete sie und Gott sagte zu ihr, dass sie die Therapie machen solle.

Im Oktober 2014 ging sie nach Tübingen in die Uniklinik, um die Stammzellentransplantation zu absolvieren. Die Ärzte sagten, die Behandlung würde mindestens sechs Wochen dauern. In den ersten zwei Wochen dürfe man sie nicht besuchen, da ihr Immunsystem dann zu geschwächt sei. Ich verabschiedete meine Frau und konnte zwei Wochen nur telefonisch Kontakt mit ihr halten. Sie erzählte mir, dass sie den ganzen Tag in der Bibel lese und am beten sei und das sie merke, dass Jesus bei ihr sei. Nach den zwei Wochen durfte ich meine Frau dann besuchen und ich stellte mir vor, dass sie sehr erschöpft und angeschlagen im Bett liegen würde. Als ich aber in ihr Zimmer kam, saß sie im Bett und lächelte und sie strahlte eine Freudeund Liebe aus, die mich innerlich sehr berührte. Eine Woche später durfte meine Frau die Klinik verlassen, also nach drei Wochen Behandlungszeit, die Ärzte sagten selber, sie hätten so was noch nicht erlebt, dass ein Patient oder eine Patientin eine Stammzellentransplantation so schnell und gut vertragen hat.

Im März 2015 kam ich dann zum Glauben, da mich dieses Gefühl, das meine Frau in der Klinik ausgestrahlt hatte, nicht mehr losließ. Sie lebte mir vor, wie man mit Jesus lebt, und es ging ihr immer besser.

Wir mussten alle drei Monate zur Nachkontrolle in die Klinik fahren. Dort stellten die Ärzte fest, dass sich die Werte verbesserten und die Einschränkungen durch die Krankheit zurückgingen. Wie immer sagten die Ärzte, die Krankheit sei nicht heilbar, doch wir glaubten daran, dass Jesus sie vollkommen heilte. Die Ärzte waren auch immer verwundert, dass meine Frau einfach die Medikamente absetzte und trotzdem Verbesserungen der Symptome da waren.

Im April 2016 waren wir zuletzt in der Klinik zur Nachkontrolle. Wie immer kam eine Woche später der Arztbrief bei uns zu Hause an. Wir legten ihn vorerst zur Seite, ohne ihn zu öffnen. Doch meine Frau erinnerte sich, Jesus gebeten zu haben, eine schriftliche Bestätigung zu haben, dass sie geheilt ist. Also öffnete sie den Brief und darin stand:

Erfreulicherweise sehen wir keinen Hinweis auf eine vermehrte Krankheitsaktivität bei Frau Fuss. Wir empfehlen, an der Medikation wie gehabt festzuhalten.

Meine Frau nimmt nun seit fast zwei Jahren keine Medikamente mehr.

Wir entschieden uns im August, unsere Ehe noch einmal von unserem Pastor Hans-Peter Zimpfer segnen zu lassen und dieses Mal nicht aus Traditionsgründen, sondern aus dem festen Glauben heraus, dass Gott nun die schlechten Tagen beendet hat und nun die guten Tage vor uns liegen.

Alexander Fuss 



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