2-wöchiges Praktikum

Von Anfang an war ich „mittendrin“ statt nur dabei
Mein Name ist Theresa, ich gehe seit 2012 hier in die Gemeinde. Leider sieht man mich hier trotzdem eher selten, da ich seit 2014 auf eine Bibelschule gehe.
Mittlerweile bin ich im zweiten Schuljahr, dem Mitarbeiterschuljahr. In diesem Rahmen durfte ich für zwei Wochen hier in der Gemeinde ein Praktikum machen. Die Praktikumszeit war sehr herausfordernd, aber auch sehr gesegnet.

Von Anfang an war ich „mittendrin“ statt nur dabei und die ersten Herausforderungen flatterten direkt ins Haus. So wurde ich angefragt, ob ich mir vorstellen könnte, im Kindergottesdienst das Plenum bei den Schulkindern zu machen. Mit der Stimme eines unserer Bibelschullehrer im Ohr nahm ich das Angebot dankend an. Dieser Lehrer hatte uns nämlich eingeschärft,
alle Herausforderungen anzunehmen, denn nur dann kann man wachsen. Für manch einen ist der Kinderdienst keine Herausforderung, sondern ein absolutes Kinderspiel. Für mich jedoch war das eine große Überwindung, denn ich war der Meinung, nicht richtig mit den Kindern umgehen zu können. Dazu kommt, dass ich generell nicht gerne vor vielen Leuten spreche. Mit der tatkräftigen Hilfe von Selina habe ich mich dann daran gemacht, alles  vorzubereiten und zu planen. Ich war die ganze Woche wie unter Strom vor Aufregung. Tja, und dann war es endlich Sonntag. Mit einigen Stoßgebeten legte ich los. Und ich durfte erleben, wie Gott sich zu mir stellte, mich ruhig werden ließ und mir sogar Spaß dabei schenkte. Ich durfte erleben, dass Gott sich zu mir stellt, wenn ich meine Komfortzone verlasse und ganz auf ihn vertraue. Das war wirklich eines meiner Highlights in dem Praktikum. Allerdings war das natürlich nicht alles, was ich erlebt habe. Ich habe auch gesehen, wie es wirklich aussieht, wenn jemand seine Feinde von Herzen segnet und sie liebt.

Was mich auch sehr beeindruckt hat, war, zu sehen, was möglich ist, wenn eine kleine Gruppe Menschen sich nach Gott ausstreckt. Es kommt nicht darauf an, wie viele Menschen etwas machen oder was sie alles können. Das wirklich Wichtige ist, dass sie auf Gott schauen und seinem Willen nachjagen. Also, wenn ihr was erleben wollt – lasst euch von Gott rufen!

Theresa Pfefferle
 



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