Unser Papa im Himmel sorgt für seine Kinder, er kommt nie zu spät

Wenn wir Gott in allem vertrauen, dann kümmert er sich um alles, egal was es ist.

Mein Mann und ich waren seit Februar 2017 auf der Suche nach einer Wohnung in Freiburg. Bis spätestens 01.09.2017 sollten wir eine Wohnung haben, da unser Sohn ab September auf die Schule in Freiburg geht.

Für mich persönlich war das keine leichte Entscheidung, da meine Umstände noch nicht ganz behoben sind. Ich betete zu Gott und sagte zu ihm „Herr, wenn ich diesen Schritt mit dir gehen soll, dann sorge du dafür, dass ich alles in der Nähe habe und es leicht haben werde, den Alltag zu meistern“. Mein Wunsch war es auch, dass wir eine Wohnung mit Garten bekommen.

Wir schrieben viele potentielle Vermieter an und beteten dafür, dass die passende Wohnung dabei ist. Nach langem Warten hatte sich ein Vermieter für eine 4-Zimmer Wohnung mit Garten in Hochdorf Gewerbegebiet gemeldet. Wir waren begeistert von dieser Nachricht und fuhren zu einer Besichtigung. Als wir dort ankamen war ich sehr enttäuscht, da das Haus mitten auf einem Lagerhof stand und überhaupt kein soziales Umfeld hatte. Wir gingen rein und schauten uns die Wohnung an. Meinem Mann gefiel diese Wohnung, aber mir sagte die Wohnung absolut nicht zu. Er versuchte mich zu überzeugen, dass wir die Wohnung nehmen. Ich sagte zu ihm: „Es tut mir Leid, aber ich werde in dieser Wohnung nicht glücklich werden.“ Daher wusste ich, dass diese Wohnung nicht für uns bestimmt war und Gott etwas anderes für uns hat. Mein Mann war etwas verärgert und sagte: „Die Wohnung, die du haben willst muss erst gebaut werden. Du hast viel zu hohe Ansprüche.“ Ich sagte zu meinem Mann: „Die Wohnung ist schon da, wir wissen nur noch nicht wo. Vertrau auf Gott!“ Nach einer Predigt in der CGFR über das Thema „Glaube wie ein Senfkorn“ beschlossen wir, unsere derzeitige Wohnung zu kündigen, obwohl wir noch keine neue Wohnung in Aussicht hatten. Wir besorgten Umzugskartons, im Vertrauen, dass Gott für uns zur rechten Zeit die passende Wohnung hat.

Die Suche ging weiter und wir entdeckten eine schöne Wohnung in der Bischofslinde, echt tolle Gegend und alles in der Nähe, was wir brauchten. Wir bewarben uns und die Maklerin meinte, dass Sie sich wegen einem Besichtigungstermin melden würde. Es vergingen drei Tage. Da ich nichts hörte, dachte ich „jetzt ruf ich nochmal an“, da mir die Wohnung laut Ausschreibung gut gefiel. Dann die bittere Enttäuschung; sie sagte: „Es tut mir Leid, die Wohnung wurde schon anderweitig vergeben.“ Ich war schon etwas verärgert, aber ich sagte zu Gott: „Wenn es diese Wohnung nicht ist, dann musst du noch etwas besseres haben“. Am gleichen Abend rief mich Yvonne aus meiner G12 an und sagte mir, dass in ihrem Nachbarhaus eine 3-Zimmer Wohnung frei wird und ob sie meine Nummer weitergeben darf. Ich stimmte ihr zu und kurz darauf rief mich der derzeitige Mieter an. Wir konnten die Wohnung gleich am kommenden Freitag anschauen. Ich war sehr aufgeregt an diesem Tag. Ein Gefühl, wie damals als man noch klein war und man Geschenke bekommen hat; so war das auch mit unserem Papa im Himmel. Ich war sofort begeistert von der Umgebung, gerade für Kinder echt super, da die Wohnung in einer verkehrsberuhigten Zone liegt, auch Einkaufsmöglichkeiten sind gleich in der Nähe. Wir schauten uns die Wohnung an und waren alle sofort begeistert. Die Wohnung liegt im Erdgeschoss, was für meine Umstände ideal ist und der Garten, der ums Haus ist, ist für alle Mieter nutzbar. Der Vermieter kam auch noch vorbei und besprach mit uns nochmal alles. Wir sagten natürlich sofort zu, aber der Vermieter meinte zu uns, dass die Wohnung trotzdem am Samstag in der Zeitung ausgeschrieben wird. Es gab dann noch 77 Mitbewerber.

Wir setzten unser Vertrauen auf Gott und machten uns keine Sorgen. Am Sonntag rief uns der Vermieter der Wohnung an und sagte, dass wir die Wohnung bekommen. Am Dienstag haben wir dann den Mietvertrag unterschrieben, so dass wir am 08.07.17 umziehen können. Wir bedanken uns bei unseren Schwestern und Brüdern im Glauben, die uns im Gebet unterstützt haben. Unser Papa im Himmel sorgt für seine Kinder, er kommt nie zu spät. Gott kennt unsere Umstände und weiß, was wir brauchen. Wenn wir unserem Papa im Himmel in allem vertrauen, dann kümmert er sich um alles, egal was es ist.

Judith und Alexander



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